Soroptimist International (SI) ist eine der weltweit größten Service-Organisationen berufstätiger Frauen mit gesellschaftspolitischem Engagement.
Soroptimistinnen befassen sich mit Fragen der rechtlichen, sozialen und beruflichen Stellung der Frau und vertreten die Position der Frauen in der öffentlichen Diskussion.
Sie setzen sich ein für die Verbesserung der Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen. Sie agieren lokal, regional, national und global.
Soroptimistinnen engagieren sich insbesondere für:
Turnusmäßig erfolgt der Wechsel der Präsidentschaft in den Soroptimist International Clubs. Damit verbunden ist gleich eine entscheidende Neuerung: Der Club-Name wurde von Soroptimist Club Hanau auf Hanau-Main-Kinzig erweitert. Damit will sich der Club breiter aufstellen und auch seinen Aktionsradius erweitern.
Die neue Präsidentin, Claudia Steinkrüger, dankt der scheidenden Präsidentin, Sylvia Ruhland, für ihre Arbeit und hat sich für das neue Jahr viel vorgenommen. Der Focus des Soroptimist Clubs liegt auf der Förderung der Chancengleichheit, Gleichberechtigung und Bildung von Frauen. Hier sind wieder einige Aktionen zum Orange Day, dem Tag gegen Gewalt an Frauen im November geplant. Das erfolgreiche Format „Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche“ im Kulturforum in den Herbstferien wird gemeinsam mit der bekannten Jugendbuchautorin Jutta Wilke weitergeführt.
Claudia Steinkrüger sieht ihre Schwerpunkte in der Förderung von Familien und deren Kindern, vor allem mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen zur Stärkung und Erhaltung psychischer Gesundheit.
In diesem Zusammenhang sei schon jetzt auf folgende öffentliche Veranstaltung aufmerksam gemacht: Am 8.5.25, 19.00 Uhr findet der Fachvortrag von Prof. Dr. Matthias Wildermuth, langjähriger ärztlicher Direktor der Vitos Kinder- und Jugendklinik in Hanau und Herborn im Schlossgartensaal (Mensa) der Karl-Rehbein-Schule statt. Unter dem Thema: „Veränderte Kindheit? Wie krank sind unsere Kinder wirklich?“ wird Prof. Wildermuth der Frage nachgehen, ob wir von einer Zunahme von psychischen Erkrankungen unserer Kinder und Jugendlichen in einer sich ständig verändernden Gesellschaft ausgehen oder ob wir eher von einer Pathologisierung des "Normalen" sprechen müssen. Er wird interessante Aspekte hinsichtlich einer Problemerfassung, Indikationsstellung von Hilfen und Interventionsmöglichkeiten darstellen.
Vormerken können sich Interessierte schon jetzt den weiteren Fachvortrag von Beatrix Ellerbrok, Psychologin, am 6.11.25 zum Thema „Einblick in die häufigsten psychischen Störungsbilder und deren Therapieformen“.